| Motivation |
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Die mit hoher Präzision gefertigten Linsen werden heute typischerweise mittels eines optischen Ausrichtverfahrens in die mechanische Fassung gefügt. Anschließend wird diese Fassung in einem justierbaren Futter einer Drehmaschine aufgenommen, die optische zur Maschinen-Achse manuell/visuell ausgerichtet und die Fassung überdreht. Bei diesem Verfahren ist die erreichbare Genauigkeit durch die Präzision der Drehmaschine und der zugehörigen Justier- und Messtechnik limitiert. Die hierbei typischerweise erreichbaren Genauigkeiten liegen bei ± 3 µm für Fassungsdurchmesser und Planschlag. Eine bekannte
Alternative stellt das Justierkleben dar, welches seine Grenzen
bezüglich der Automatisierungsfähigkeit (Wirtschaftlichkeit),
der Miniaturisierung der Bauelemente, der erzielbaren Genauigkeit
und der Langzeitstabilität erreicht hat. Die Fertigung
von Komponenten für IR-Anwendungen in der Telekommunikation
erfordert zunehmend ähnlich extreme Toleranzen hinsichtlich
der Optik-Zentrierung, des Fassungsdurchmessers und der Scheitellage.
Hierbei kommen unter Umständen Sondermaterialien zum Einsatz,
um die hohen Anforderungen an die thermische Stabilität
der Bauteile zu gewährleisten. Die für die genannten Anforderungen notwendige automatisierte Technologie mit integrierter optischer Messtechnik ist international nicht verfügbar! |